Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 24

Agglutination zur Erkennung von Tierseuchen. Bei Seuchen der Tiere macht man mit Erfolg von der A. Gebrauch, indem man das Serum der seuchenverdächtigen Tiere mit Kulturen der Krankheitserreger zusammenbringt. Ist der Seuchenverdacht begründet, so tritt bei verschiedenen Seuchen A. oder Zusammenballung der Bakterien (s.d.) ein. Die A. hat sich als Erkennungsmittel bewährt beim Rotze (s.d.), beim seuchenhaften Abortus (s.d.) der Rinder und bei Trypanosomeninfektionen (Dourine, Tsetsekrankheit, Nagana [s.d.]).

v. Ostertag.