Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 38

Ambatsch, ein gelbblühender Baumstrauch aus der Familie der Leguminosen (Herminiera elaphroxylon), der im oberen Nilgebiet eine Massenvegetation an den Ufern fast aller Flüsse schafft. Auch am Tsadsee, Victoria-Njansa, wie überhaupt an sumpfigen Fluß- und Seeufern des zentralen Afrika, ist er reichlich vorhanden. Das Holz seiner mehr als armdick werdenden Stämme ist wohl das leichteste, das man kennt, und wird darum überall, wo es vorkommt, zur Herstellung von Flößen verwendet. Eine Verwertung des Holzes für die Linoleumfabrikation hat sich wegen mangelnder Elastizität nicht als angängig erwiesen. Der Name A. ist ein arabischer.

Volkens.