Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 61

Anstellungsberechtigung im Zivildienst erhalten unter gewissen Voraussetzungen Militärpersonen im Falle der Invalidität oder nach Ablauf einer bestimmten Dienstpflicht, so in Preußen die mit lebenslänglichem Pensionsanspruch ausgeschiedenen Offiziere, die namentlich im Strafanstalts-, Telegraphen-, Eisenbahn-, Garnisonsverwaltungs- und Kommunaldienst angestellt werden. Auch im Postdienst sind eine Anzahl von Postämtern ausschließlich hierfür bestimmt. Die Bestimmungen über die A. finden auch auf die Offiziere der Schutztruppen Anwendung. Über die A. der Unteroffiziere (Zivilversorgungsschein) s. Militäranwärter.

v. König.