Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 90 f.

Asuokoko, Fluß in Togo, linker Nebenfluß des Volta (s.d.). Er entspringt in der Gegend von Bismarckburg in Adele im zentralen Togogebirge und mündet bei Akroso, wo er eine Breite von 80 m erreicht. Asukoko (Schreibweise nach Christaller) ist eine Asantebezeichnung und gleichbedeutend mit "roter Fluß". Dieser Name ist ihm wegen seiner auffallenden Färbung gegeben worden. Als ziemlich wildes Gebirgswasser hat er für die Schifffahrt keinerlei Bedeutung. Er wird von Händlern nur in seinem untersten Teile, zwischen seiner Mündung und Ode? (Entfernung in Luftlinie 15 km) mit Kanus befahren. Doch erschweren auch dort zahlreiche Stromschnellen den Verkehr.

v. Zech.