Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 122

Balangdasee, See in Deutsch- Ostafrika am Fu▀ der Ostafrikanischen Bruchstufe (s.d.) unter 4░ 21' s. Br., begrenzt durch den Hang des s÷. liegenden Vulkanberges Hanang (s.d.). Der See liegt 1528 m Ř. d. M. und ist etwa 23 qkm gro▀, ganz flach und salzig, meist fast wasserlos; er nimmt die tiefste Stelle eines kleinen abflu▀losen Gebietes ein. Balangda bedeutet Salz (Tatogasprache).

Literatur: F. Jaeger, Das Hochland und der Riesenkrater I u. II, Erg.- H. 4 u. 8 der M. a.d. Sch. Berl. 1911/12.

Uhlig.