Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 139

Bassa, ein Unterstamm der Bakoko (s.d.). in Kamerun. Doch scheint Unklarheit zu herrschen über die Ausbreitung. v. Stein verlegt die B.stämme der Bakoko südlich des Sanaga, und zwar noch östlich von Sakbajeme, während die Kameruner Karte sie als den nordwestlichsten Zweig der Bakoko erkennen läßt. Sie sind die reinsten Bestandteile der Bakoko, der Bergbakoko, wie die östlichen Teile dieses Stammes genannt werden. Sie sind von den umliegenden Völkern als räuberisch und kriegslustig sehr gefürchtet. Die meisten kleinen Stämme der B. beginnen ihren Namen mit der Vorsilbe "Ndogu" (s. Bakoko).

Literatur: v. Stein, Exped. Wuri Sanaga. KolBl. 1908, 521 ff.

Passarge-Rathjens.