Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 150 f.

Baumwollstationen (in Deutsch- Ostafrika, Kamerun und Togo) dienen der Förderung des Baumwollbaus durch vergleichende Anbauversuche mit verschiedenen Baumwollarten und -sorten; Züchtungsversuche zur Gewinnung hochwertiger Rassen; Vermehrung der geeignetsten Sorten zwecks Versorgung des betreffenden Anbaubezirks mit hochwertigem Saatgut; Fruchtwechselversuche mit anderen Feldfrüchten; Versuche betr. Bodenbearbeitung und Düngung; Beobachtungen und Versuche betr. Baumwollkrankheiten und -schädlinge. S.a. Tschatschamanade, Kuti, Mabama, Mahiwa, Mpanganya, Myombo, Nuatjä, Pittoa und Tove.

Literatur: "Die Baumwollfrage". Veröff. des RKA. Nr. 1 (1911); Berichte der Baumwollstationen in der II. Baumwolldenkschrift: Der Baumwollbau in den deutschen Schutzgebieten, seine Entwicklung seit d. J. 1910, Veröff. des RKA. Nr. 6 (1914).

Busse.