Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 195

Beutelmarder, Dasyurus, Gattung der Beuteltiere (s.d.). Ziemlich langohrige, dunkelbraune oder schwarze Raubtiere mit kleinen weißen Flecken und ziemlich langem, dicht behaarten Schwanze; sie sind von der Größe eines kleinen Iltisses bis zu der eines großen Marders und haben jederseits oben 4, unten 3 Schneidezähne. In Deutsch-Neuguinea kommen sie neben kleineren, kürzer behaarten, spitzschnauzigen und rundohrigen Arten der Gattung Phascologale vor, die nicht gefleckt sind und als Beutelspitzhörnchen bezeichnet werden könnten.

Matschie.