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Bismarckarchipel. 1. Lage und Bodengestaltung. 2.
Klima. 3. Pflanzenwelt. 4. Tierwelt. 5.
Eingeborenenbevölkerung. 6.
Europäische Unternehmungen und Verwaltung. 7.
Entdeckungsgeschichte.
1. Lage und Bodengestaltung. Mit dem Namen B. bezeichnet man
seit 1885 nach dem Vorschlag v. Örtzens den zu Deutsch-Neuguinea
gehörigen Inselarchipel nordöstlich von Kaiser-Wilhelmsland,
nordwestlich von den Salomoninseln und südlich vom Äquator. Er
umfaßt
eine ganze Reihe großer und kleiner Inseln und Inselgruppen, hohe und
niedere Inseln: Neupommern (s.d.) mit
den Französischen Inseln, Neulauenburg (s.d.), Neumecklenburg (s.d.) und Neuhannover
(s.d.) mit den vorgelagerten Inseln, St. Matthias, die Admiralitätsinseln
(s.d.), die Hermitinseln (s.d.), Kaniët
(s.d.), Ninigo (s.d.), Wuwulu
(s.d.) und Aua (s.d.), im ganzen etwa 47000
qkm Fläche. Der B. ist noch ganz ungenügend erforscht; es scheint aber,
als ob ein ziemlich stark abgetragenes, hauptsächlich aus älteren
Eruptivgesteinen
aufgebautes Inselgebiet zu Beginn der Tertiärzeit hier vorhanden gewesen
wäre, dann aber, mindestens teilweise, sich stark gesenkt hätte, worauf
foraminiferenreiche Sedimente (z.B. Süd-Neumecklenburg) sich absetzten;
später dürfte, wohl schon wieder supramarin, der Erguß mächtiger
Andesitmassen
erfolgt sein, die nachher starker Abtragung durch Erosion ausgesetzt
waren.
Gegen Ende der Tertiärzeit wäre dann wieder eine sehr starke Senkung
großer
Teile des Gebiets erfolgt, so daß Tiefseesedimente sich weithin
absetzen,
konnten, die dann bei wieder einsetzender Hebung hoch emporgehoben
wurden.
Die Hebung muß langsam und mit Ruhepausen erfolgt sein, so daß marine
Terrassen (hauptsächlich Korallenkalkterrassen) entstehen konnten, die
bis in bedeutende Höhen hinauf noch erhalten sind und die Landschaft
stellenweise
geradezu beherrschen. Neben einfacher Hebung ist stellenweise, im
Pliozän
oder bereits im Quartär, auch Faltung aufgetreten. Die Hebung dürfte in
der Gegenwart stellenweise noch fortdauern, kann aber (wenn nach Guppys
Untersuchungen auf den Salomoninseln ein Schluß erlaubt ist) in
historischer
Zeit nicht bedeutend gewesen sein, und stellenweise finden sich sogar
Anzeichen von neuerlicher Senkung (Neuhannover, Mittel-Neumecklenburg).
Im Tertiär und Quartär ist auf Neupommern und dessen unmittelbarer
Umgebung
auch explosive vulkanische Tätigkeit erwacht, die bedeutende Vulkankegel
und mächtige Bimsstein- und Aschenlagen aufgeschüttet und damit
wesentliche
topographische Änderungen bewirkt hat. Die Vulkane erreichen zuweilen
auch beträchtliche Höhen (z. B. Vater ca. 2000 m?); sonst sind die
Haupterhebungen
durch jungeruptive Gebirge repräsentiert: 2150 m auf Neumecklenburg, ca.
1500 m im Baininggebirge (Neupommern), 915 m Große Admiralitätsinsel und
875 m auf Neuhannover. Die Bewässerung ist infolge des reichlichen
Regenfalls
allenthalben gut, soweit nicht klüftige Kalke oder lockere vulkanische
Ausbruchsmassen anstehen und dem Wasser eine unterirdische Zirkulation
zuweisen. Wo die Gesteine wenig durchlässig für Wasser sind, entwickeln
sich Bäche und Flüsse, die aber bei der Kürze ihres Laufes und der Größe
ihres Gefälls nur selten auf nennenswerte Strecken für Schiffahrt benutzbar sind (bes. Pulië und Aria in West-Neupommern).
Sapper.
2. Klima. Das Klima des B. dürfte nach den bisher vorliegenden,
allerdings unzureichenden Beobachtungen ein mäßig feuchtes, tropisches
Seeklima sein. Nur für Herbertshöhe liegen
mehrjährige
Terminbeobachtungen wie Registrierungen des Luftdrucks und der Temperatur vor, für welchen Ort daher unter Deutsch-Neuguinea
(s.d.) eine Klimatabelle beigefügt ist. Die Temperatur beträgt hiernach
im Jahresmittel 26,1°; die Schwankungen sind sehr gering, wärmste Monate
Mai, November und Dezember mit 26,4°, kältester Juli mit 25,7°, mittlere
jährliche Extreme 31,0° und 21,8°. Vom Mai bis November weht der Südostpassat, sonst der Nordwestmonsun. Taifune fehlen. Der
Luftdruck
beträgt etwa 756 mm, die relative Feuchtigkeit im Mittel 81 %, die Bewölkung
6,5.
Die Niederschläge betragen im
B. 1900-3500 mm jährlich. Eine eigentliche Trockenzeit fehlt. Die
Hauptregenzeit
ist Dezember bis April, also der Südsommer, die Zeit des
Nordwestmonsuns.
Nur die Südküste von Neupommern hat sie im Südwinter, zur Zeit des
Südostpassats.
Begründung s. Deutsch-
Neuguinea,
wo auch Literaturverzeichnis und Niederschlagskarte
einzusehen ist.
Heidke.
3. Pflanzenwelt. Die Pflanzenwelt der Inseln des B. schließt
sich eng an diejenige Kaiser-
Wilhelmslands (s.d.) an. Dies gilt für alle Inseln,
welche gebirgigen Charakter haben, bei weitem die größte Mehrzahl.
Immerhin
zeigen diejenigen Inseln, von welchen Botanische Sammlungen vorliegen, und
das sind recht wenige, eine bedeutende Anzahl von Endemismen, welche auf
die einzelnen Inseln beschränkt sind. - Abweichend verhalten sich die
niedrigen Koralleninseln zwischen Neuhannover und
Neumecklenburg,
sowie die kleinen niedrigen Inseln südlich und westlich von Manus (Admiralitätsinseln), welche die den
Koralleninseln
eigentümliche Vegetation zeigen.
Dieselbe
ist bei den Marshallinseln (s.d.) näher geschildert.
Lauterbach.
4. Tierwelt. Die Landfauna des B. ist ein verarmter Zweig der
Fauna von Neuguinea (s. unter Deutsch-Neuguinea). Manche
Formen, wie die Paradiesvögel,
Krontauben usw., fehlen im B. gänzlich. Andere kommen in vereinzelten
Vertretern vor. So kommen von Beuteltieren auf Neupommern noch ein
Känguruh,
Thylogale browni, ein Flatterbeutler,
Petaurus breviceps, ein Kuskus, Phalanger maculatus und ein Perameles, P.
cockerelli,
vor. Auf Neumecklenburg und den Admiralitätsinseln scheint nur noch der
Kuskus vorzukommen. Viele Gattungen Neuguineas sind im B. durch eine
abweichende
Art oder Unterart vertreten. Vielfach kommt sogar auf jeder der
Hauptinseln
ein anderer endemischer Vertreter vor. Die Kasuare von Kaiser-Wilhelmsland, Casuarius
picticollis
und C. unappendiculatus, sind nur noch auf Neupommern durch eine Art,
C. bennetti, vertreten. Die Webervögelgattung Munia ist auf Neupommern
durch die Grassamen fressende M. melaena und die Graspollen fressende
M. spectabilis vertreten, auf Neumecklenburg durch M. forbesi und M.
hunsteini,
auf Neuguinea durch M. sharpei. Die Blütenpickergattung Dicaeum ist auf
Neupommern durch die - allerdings nicht blütenpickende - Art D.
layardorum,
auf Neumecklenburg durch D. eximium, auf Bougainville (Salomoninseln) durch D. aeneum
und auf Neuguinea durch D. rubrocoronatum vertreten. Es sind das nur
Beispiele,
die sich in sehr vielen Gattungen in ähnlicher Weise wiederholen.
Dahl.
5. Eingeborenenbevölkerung (s. Tafel 27). Die Bevölkerung setzt
sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Eine sehr alte Schicht
bilden,
die auf Neupommern und Bougainville (Salomoninseln) lebenden kleinen
Völkchen,
die eine nichtmelanesische Sprache sprechen (s. Amelanesier); hinzutreten Pygmäen in Neuguinea und vielleicht auf der
großen
Admiralitätsinsel. Eingewandert sind aus Westen die Melanesier (s.d.), die die Hauptmasse der
Bevölkerung
bilden, aber körperlich und kulturell verschieden sind, was auf
verschiedenen
Graden der Mischung mit Amelanesiern beruhen, aber auch durch die starke
und langdauernde Abschließung der einzelnen Völker gegen einander mit
bedingt sein mag; es ist ferner zweifelhaft, ob die als Melanesier
zusammengefaßte
Bevölkerung aus einer einmaligen Einwanderung von einem einzigen Gebiete her
entstand. Jedenfalls ist sie auch im neuen Gebiete nicht unvermischt
geblieben.
Von Osten her sind Polynesier (s.d.)
an den Ostrand Melanesiens gewandert und haben einzelne vorgelagerte
Inseln
dauernd besetzt, am Nordrande sind in der Sprache und Kultur der
Inselreihe
von der Matthiasinsel bis nach Aua und
Wuwulu
mikronesische Elemente nachweisbar. Die letztgenannten beiden Inseln
zeigen
überdies deutlich indonesische Beziehungen (s. Mussau,
Admiralitätsinseln, Neupommern, Neumecklenburg, Salomoninseln, Paramikronesien, Polynesische Exklaven).
Thilenius.
6. Europäische Unternehmungen und Verwaltung. Wie in Kaiser-
Wilhelmsland,
so ist auch im B. im Jahre 1884 die deutsche Flagge an verschiedenen
Orten
gehißt worden, und es wurde der B. zusammen mit Kaiser-Wilhelmsland
zunächst
der Landeshoheit der Neuguinea-Kompagnie unterstellt (s. Neuguinea-Kompagnie
). Im Jahre 1899 ging dann die Verwaltung des Schutzgebiets Neuguinea
und damit auch des B. unmittelbar auf das Deutsche Reich über. Die
lokale
Verwaltungstätigkeit im B. wird von dem Bezirksamtmann in Rabaul für Neupommern und die Neulauenburg-Gruppe,
sowie die Französischen Inseln ausgeübt. Für Neumecklenburg-Süd ist die
Ksl. Station in Namatanai, für
Neumecklenburg-Nord,
sowie Neuhannover und die
vorgelagerten
Inseln das Bezirksamt in Käwieng, und für die Admiralitäts- und die sog.
westlichen Inseln die Ksl. Station in Manus die lokale
Verwaltungsbehörde.
Die Fremden-Gerichtsbarkeit wird von dem Bezirksgericht und dem
Obergericht
in Rabaul ausgeübt. An Schulen befinden
sich im B. eine Regierungsschule in Namanula bei Rabaul, sowie mehrere
Schulen der daselbst tätigen Missionsgesellschaften,
von denen die Gesellschaft vom Heiligsten Herzen Jesu (s.d.) ihren Sitz
in Vuna Pope bei Herbertshöhe auf der Gazellehalbinsel, und die Australische MethodistenMission (s.d.) in Raluana in der Nähe von Rabaul
hat. Die weiße Bevölkerung im B. einschließlich der Salomoninseln
beläuft
sich auf 685 Personen, darunter 495 Männer, 134 Frauen und 28
Unerwachsene
und zwar 482 Deutsche, 88 Japaner, 30 Engländer und verschiedene andere
Nationen, insbesondere Österreicher, Holländer und Kolonialengländer. Über die Farbige Bevölkerung des B. liegen genaue Zahlen
nicht
vor. Einzelne Gebietsteile sind gezählt (s. Deutsch-Neuguinea, 11. Eingeborenenbevölkerung).
Eine Statistik über die nicht einheimische farbige Bevölkerung getrennt
von der der übrigen Teile des Schutzgebiets besteht bis jetzt nicht. Die
Mischlingsbevölkerung im B. mit den Salomoninseln beläuft sich auf 70
Personen. Die Zahl der aus dem B. angeworbenen Eingeborenen betrug im
Jahre 1912 5268 Personen. An europäischen Unternehmungen im B. sind vor
allen Dingen die großen Plantagen der
Neuguinea- Kompagnie (s.d.),
der Hamburger Südsee-
Aktiengesellschaft (s.d.
und Forsayth
G.m.b.H.), sowie die der Firma Hernsheim &
Co. (s.d.) auf
den Portland- und den Admiralitätsinseln zu nennen. Die Produktion
beschränkt sich in der Hauptsache auf
die Gewinnung von Kopra, daneben wird auch
etwas Kautschuk und Kakao angebaut. Die Eingeborenenproduktion ist
gleichfalls
fast ausschließlich auf die Kultur der Kokospalme (Kopra) beschränkt. An dem Handel Deutsch-Neuguineas ist der B., da sich in ihm
der Sitz der größten Unternehmungen und auch der meisten kleineren
befindet,
in hervorragendem Maße beteiligt. Über die Verkehrsverhältnisse des B.
siehe unter Deutsch-Neuguinea, 16. Verkehrswesen.
Postanstalten befinden sich in den Hauptplätzen des Archipels, wie
Rabaul,
Herbertshöhe, Namatanai, Käwieng, Manus und
Maron. An das Welttelegraphennetz ist der
B. noch nicht angeschlossen, doch befindet sich eine Großstation für Drahtlose Telegraphie in der Nähe von
Rabaul bei Bitapaka im Bau und wird voraussichtlich im Herbst 1914 dem
Verkehr übergeben werden. Die Station ist bestimmt,
mit der Großstation in Jap (Karolinen) und durch deren Vermittlung mit der
daselbst befindlichen Kabelstation in Verkehr zu treten, so daß auf
diese
Weise dann der Anschluß an das Welttelegraphennetz erreicht ist.
Krauß.
7. Entdeckungsgeschichte. Nachdem Alvaro de Saavedra wahrscheinlich schon 1528 die Große Admiralitätsinsel
gesichtet
hatte, ist noch im 16. Jahrhundert Neumecklenburg von spanischen
Seefahrern
(nach H. Schnee wohl 1595 von Mendañas Nachfolger Pedro Fernandez de Quiros)
entdeckt worden. 1616 wurde es von Le Maire und Schouten, 1643 von Tasman wieder gesehen und im Nordosten verfolgt,
während
1700 Dampier längs der Südküste Neupommerns hinfuhr und die Trennung
Neupommerns
von Neuguinea nachwies. Aber erst
Carteret
löste 1767 die vermeintliche einheitliche Insel Neupommern in ihre
Bestandteile
auf: Neumecklenburg, Neupommern und Neuhannover. 1768 entdeckte
Bougainville
Kaniët und Ninigo, 1781 Antonio Maurelle die Tenchinsel bei St. Matthias, 1793 klärte Antoine Joseph
Raymond
Bruni d'Entrecasteaux die
Landverteilung
im Norden Neupommerns besser auf; dann folgte eine Reihe kleinerer
Entdeckungen:
so fand z. B. A. Bristow 1817 die Purdyinseln, 1822 die Mannschaft des Schiffes
Abgarris Nuguria; 1823 machten L. J. Duperrey und J. Dumont D'Urville Aufnahmen
besonders in Süd-Neumecklenburg, die letzterer später vervollständigte.
Schließlich machten englische, dann auch deutsche Kriegsschiffe,
darunter
vor allem 1875 die "Gazelle", 1882/83 die "Carola" und die "Hyäne" und
seit neuester Zeit vor allem der "Planet" im B. vortreffliche Aufnahmen.
Trotz der seit der deutschen Besitzergreifung gesteigerten
Aufnahmetätigkeit
sind aber weite Küstenstrecken noch ganz ungenügend bekannt. In das
Innere
der Inseln drangen zuerst J. de Blosseville und John Taylor, die 1823 den
südlichsten
Teil Neumecklenburgs durchquerten; erst 1876 und 1880 wurde die Insel
wieder durchquert (von dem wesleyanischen Missionar G. Brown), während
Neuhannover erst 1903 (durch den Landmesser Wernicke), Neupommern erst
1909 (durch Fülleborn, Vogel und Hefele) zum erstenmal durchquert worden
ist.
Die große Admiralitätsinsel und der größte Teil von Neupommern sind im
Innern noch gänzlich unbekannt, während Neumecklenburg und Neuhannover
1908 von Sapper und Friederici, sowie
1907/09 von der Marineexpedition (Leiter: Stephan, gest. 1908, und A.
Krämer) genauer untersucht wurden. Wichtige Aufschlüsse verdankt man
auch
G. Brown (1875), Levinson (1876), W. Powell (1878), O. Finsch
(1884/85), R. Parkinson (1883/1909), Frhr. v. Schleinitz, Hahl und H. Schnee, ferner Graf J. Pfeil, A. Pflüger,
F. Dahl, G. Thilenius, B. Hagen und neuerdings der großen Expedition der
Hamburger
Wissenschaftlichen Stiftung auf der "Peiho" 1908/10 (s. Hamburger
Südsee-Expedition)
sowie der "Natuna"-Expedition 1909 unter G. Friederici.
Sapper. Literatur außer zu 4: Forschungsreise S. M. S.
"Gazelle", 5 Bd. Berl. 1888/90. - v. Schleinitz, Begleitworte
zur Karte des östlichen Neupommern in Ztschr. Gesellsch. f. Erdkunde.
Berlin
1897. - A. Pflüger, Smaragdinseln der Südsee, Bonn o. J. (1903), u. Einige
geologische
Bemerkungen über den Bismarckarchipel, Mitt. a. d. d. Schutzgeb. 1901, S.
131 ff. - H. Schnee, Bilder aus der Südsee. Berlin 1904. - E. Stephan u.
F. Gräbner, Neumecklenburg. Berl. 1907. - R. Parkinson, 30 Jahre in der
Südsee. Stuttg. 1907. - K. L. Hammer, Die geographische Verbreitung der
vulkanischen Gebilde u. Erscheinungen im Bismarckarchipel u. auf den
Salomonen.
Gießen 1907. Diss. - E. Lehmann, Petrographische Untersuchungen der
Eruptivgesteine
von der Insel Neupommern. Wien 1908. Diss. - P. Roscher, Baining
(Neupommern), Land und Leute. Münster 1909.
- K. Sapper, Beitr. zur Landeskunde von Neumecklenburg, Erg.-Heft 3 der
Mitt. a. d. d. Schutzgeb. 1910. R. Schubert, Die fossilen Foraminiferen
des Bismarckarchipels, Abh. k. k. geol. Reichsanstalt, XX, 4. Wien 1911.
- Hans Vogel, Eine Forschungsreise im Bismarckarchipel. Hamburg 1911. -
Nova Guinea, Vol. I u. II: A. Wichmann, Entdeckungsgeschichte von
Neuguinea.
Leiden 1909- 1912. - G. Friederici, Beiträge zur Völker- u. Sprachenkunde
Deutsch-Neuguineas, Erg.-Heft 5 der Mitt. a. d. d. Schutzgeb. 1912. -
Derselbe,
Untersuchungen über eine melanesische Wanderstraße. Erg.Heft 7 der Mitt.
a. d. d. Schutzgeb. Berl. 1913. - F. Burger, Die Küsten- und Bergvölker
der Gazellehalbinsel, Stuttgart 1913. - E. Sarfert, Reisebriefe aus dem
Bismarckarchipel in
Jahrb. des Städt. Mus. für Völkerkunde
zu Leipzig 1912/13. - Zu 4.: A. Reichenow,
Die Vögel der Bismarckinseln u. F. Dahl, Das Leben der Vögel auf den
Bismarckinseln
in Mitt. zool. Mus. Berlin, Bd. I Heft 3, 1899. - O. Heinroth,
Ornithologische
Ergebnisse in Journ. f. Ornith. 1902, 390 ff u. 1903, 65 ff. - F. Werner,
Die Reptilien- und Batrachierfauna des Bismarckarchipels in Mitt. zool.
Mus. Berlin, Bd. I Heft 4, 1900. - F. Dahl, Das Leben der Ameisen im
Bismarckarchipel. Ebenda Bd. II Heft 1,
1901. - A. Pagenstecher, Die Lepidopterenfauna des Bismarckarchipels,
Stuttgart
1899-1900. - A. Willey, Zoological Results, Cambridge 1898 ff. |