Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 217

Bismarckgebirge (s. Tafel 72), bis etwa 4300 m aufsteigendes Gebirge im Süden des oberen Ramu in Kaiser-Wilhelmsland (Deutsch-Neuguinea). Es ist gelegentlich mit Schnee bedeckt, in seinen höchsten Höhen wild zerrissen, in seinen Vorbergen sanfter geformt und ist aus quarzitischen Schiefern, Gneis und älteren Eruptivgesteinen sowie Tonschiefern und Sandsteinen aufgebaut, aber noch ganz ungenügend bekannt. Außer Wald finden sich auch Grasfluren in großer Ausdehnung an den tieferen Hängen.

Sapper.