Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 229

Bombassa, Volksstamm von Bantunegern in Kamerun am mittleren Dscha, besonders südlich dieses Flusses. Die B. sind wie die Kaka und Ndzimu der durch die Fanginvasion nach Osten gedrängte Teil der einst mit den Bakoko zusammenhängenden Bantustämme. Ihre Überlieferungen erzählen von schweren Kämpfen mit den Njem. Sie waren wie alle ihre Verwandten schlimme Kannibalen. Einen Typus ihrer seltsam geformten Schlagmesser gibt Abb. 8 der Tafel 86 wieder; eine der hier wie in vielen anderen Teilen Westafrikas gebräuchlichen Signalglocken für Alarm- und Kriegszwecke s. Abb. 13 ebenda.

Passarge-Rathjens.