Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 267

Carteretinseln oder Kilinailau, bewohntes Atoll im Bismarckarchipel (Deutsch-Neuguinea) zwischen 4°35'-50' s. Br. und 155° 15'-30' ö. L. mit Kokospalmenpflanzung, nach Carteret (s.d.) benannt. Die Inseln gehören zum Verwaltungsbezirk der Salomoninseln und unterstehen somit dem Stationsleiter in Kieta. Die Zahl der Eingeborenen daselbst betrug bei der letzten Zählung 391, darunter 104 erwachsene Männer und 122 erwachsene Frauen. Die Eingeborenen sind in die Verwaltungsorganisation bereits eingegliedert und werden auch zur Entrichtung der Kopfsteuer herangezogen.