Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 267

Casuarine, eine aus etwa 20 Arten bestehende Pflanzengattung, die besonders in Australien vorkommt. Sie umfaßt blattlos erscheinende Bäume von schachtelhalmartigem Habitus, deren männliche Blüten zu Kätzchen vereint das Ende rutenförmiger Zweige einnehmen, während die weiblichen kleine Köpfchen an der Spitze kurzer Seitenzweige bilden. Die Fruchtstände gleichen äußerlich denen unserer Erlen. Die Art Casuarina equisetifolia hat sich, teilweise durch Anpflanzung, über die tropischen Küsten (s. Tafel 107) der ganzen alten Welt verbreitet, in Neuguinea und auf vielen anderen Inseln der Südsee wie des indomalaiischen Gebiets besetzt sie vielfach den durch Flußaufschüttungen gebildeten Strand vor der Mangrove. Ihr Holz ist als Eisenholz sehr geschätzt.

Volkens.