Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 273

Chlorophora excelsa (Fam. Moraceen), großer, in Deutsch-Ostafrika, Togo und Kamerun verbreiteter und stellenweise häufiger Waldbaum, der für Aufforstungszwecke unter den ersten in Betracht kommt (s. Tafel 24). Das termitenfeste, gelblich braune bis braune glänzende Holz gleicht in der Härte (sp. G. 0,6-1,0) und manchmal auch im Aussehen unserem Eichenholz; doch fehlen ihm die breiten Markstrahlen. Es ist ähnlich vielseitiger Verwendung fähig wie Tiekholz und Eichenholz und wird auch bereits in Europa gut bewertet. Handelsbezeichnungen sind Afrikanische Eiche, afrik. Tiek, Kambala, Mvule (Deutsch-Ostafrika), Odum (engl. Goldküste, Togo). Abb. des Holzes s. Nutzhölzer. Abb. der Frucht bei Busse: Vegetationsbilder R. v. Karsten u. Schenck VI, 7, G. Fischer, Jena. Die Rinde führt einen gelben, an der Luft zu einer zähen Masse erstarrenden Saft.

Büsgen.