Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 298 f.

Detaillierbrett, ein zuerst von dem österreichischen Generalstab bei den Aufnahmen in den oft sehr unwegsamen Grenzgebieten gegen die Balkanländer angewandter, von dem verstorbenen Afrikareisenden O. Baumann (s.d.) verbesserter, leichter meßtischartiger Reiseapparat, hauptsächlich aus Stativ, Zeichenplatte, Kompaß und Diopterlineal bestehend, zur Herstellung von panoramenartigen Rundpeilungen des Geländes von einem, eine gute Fernsicht gewährenden Punkt des Reiseweges aus. Das D. ist auch für flüchtige Triangulation (s.d.) auf graphischem Wege geeignet.

Danckelman.