Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 311 f.

Deutscher Kolonialverein, wurde 1882 zu Frankfurt a. M. unter Leitung des Fürsten Hermann zu Hohenlohe-Langenburg (s.d.) gegründet, um im deutschen Volk das Interesse an kolonialer Betätigung zu erwecken und zu Pflanzen. Der Verein erreichte in wenigen Jahren eine Zahl von 15000 Mitgliedern. 1887 wurde der D. K. mit der 1884 von Dr. Karl Peters (s.d.) gegründeten Gesellschaft für deutsche Kolonisation (s.d.) zur Deutschen Kolonialgesellschaft (s.d.) verschmolzen.