Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 447

Diabas, Name für sehr verschieden aussehende, ziemlich basische, sehr feinkörnige, ja fast dichte bis ziemlich grobkörnige, meistens dunkelgrünlichgraue bis ganz dunkelgrüne Gesteine von hohem Alter, die in Form mächtiger Gänge und Decken bzw. Lager in die älteren Formationen Deutsch - Südwestafrikas und Deutsch - Neuguineas eingeschaltet sind. Zum Teil sind die D. als Mandelsteine ausgebildet (ursprünglich sehr poröse Laven, deren Hohlräume mit sekundären Ausscheidungen von Achaten, Zeolithen, Kalkspat usw. erfüllt sind). Besonders in der mittleren Abteilung der Karruformation (s.d.) treten sehr. mächtige D.-lager auf, aber auch schon in den älteren Formationen. In Deutsch-Südwestafrika sind die D. in Form mächtiger Gänge weit verbreitet im Hererolande und bei Lüderitzbucht und als große Lager und Decken im Osten des Namalandes. Große D.gänge sind auch aus Deutsch-Ostafrika bekannt.

Gagel.