Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 465

Dikabaum, Irvingia Barteri Hook. f., stattlicher Urwaldbaum aus der Familie der Simarubazeen, im Küstengebiet von Kamerun und Französisch -Kongo häufig. In Kamerun wegen der Ähnlichkeit der eiergroßen Früchte mit kleineren Mangofrüchten "Falscher Mango" genannt, in Gabun "Dika" oder "Udika". Die Samen enthalten über 60 % Fett (Dikafett), das der Kakaobutter ähnlich ist (daher auch "Chocolat du Gabon" genannt) und als Ersatz für diese nach Europa exportiert wird.

Literatur: Volkens, Not. Bl. Botan. Gartens Berlin. Append. XXII. Nr. 3, 99 (m. Abb.).

Busse.