Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 469

Djaul oder Sandwichsinsel, ansehnliche, durch den Gazellekanal von Neumecklenburg getrennte Insel im Bismarckarchipel (Deutsch - Neuguinea). D. wurde 1767 von Carteret entdeckt. Es ist hauptsächlich aus gehobenem Korallenkalk aufgebaut, mit jungtertiären Tiefseebildungen und einem 226 m hohen Andesitberg (Kulebetet oder Bendemannberg) im Norden. Die zwischen 150° 46' - 151° 2' ö. L. und 2° 54' - 59' s. Br. gelegene Insel ist im Osten. und Norden ziemlich gut bevölkert; in der Hauptsache aber von Wald und - in der Mitte - Grasfluren bestanden. D. besitzt im Norden wie im Süden etliche gute Häfen. Im Westen liegt ihr die 50 m hohe Korallenkalkinsel Mait oder Redland vor.

Sapper.