Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 469

Djipesee, See in Deutsch- Ostafrika, südöstlich vom Kilimandscharo (s.d.), 707 m ü. d. M., 46 qkm groß, von N nach S. 14 km lang. Die Grenze gegen Britisch - Ostafrika läuft längs durch den See. Der Lumi, dessen Hauptquellen am Osthang des Kilimandscharo liegen, tritt in den Nordwestzipfel des D. ein, um ihn 1/2 km weiter südwestlich wieder zu verlassen. So ist der See ein Hinterwasser des Lumi; denn die im Süden vom Osthang Nordpares her zustrebenden Schluchten bringen nur in besonders starken Regenzeiten Wasser in den See, der nach den Versicherungen der Eingeborenen ganz flach sein soll. An seinem Ufer wird ziemlich viel Reisbau getrieben, der am Kilimandscharo guten Absatz findet,

Uhlig.