Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 470

Docks. Man unterscheidet feste D. und Schwimm -D. Feste D. sind durch Schleusentore oder Pontons abschließbare Wasserbecken, die entweder dazu dienen, den Schiffen dort, wo der Wasserspiegel stärkeren Schwankungen - insbesondere durch Ebbe und Flut -ausgesetzt ist, bequeme und sichere Liege-, Lösch- und Ladeplätze zu gewähren (D.häfen), oder die Schiffe zum Zwecke der Ausbesserung durch Auspumpen des Wassers trocken zu legen (Trocken - D.). Schwimm - D. dienen nur zur Ausbesserung von Schiffen; sie sind (in der Regel in U - Form gebaute) Schwimmkörper, die durch Auspumpen des Wassers so entlastet werden können, daß sie Schiffe aus dem Wasser heben. In den Schutzgebieten gibt es bisher nur Schwimm -D. und zwar je 1 in Duala (Kamerun), der Woermann -Linie gehörig, in Daressalam ( Deutsch-Ostafrika), dem Fiskus gehörig, und in Tsingtau (Kiautschou), dem Fiskus gehörig. Das D. in Duala ist 62 m lang, hat eine lichte Weite von 13 m und eine Tragfähigkeit von 1200 t. Das D. in Daressalam ist 64,77 m lang, hat eine lichte Weite von 17 m und eine Tragfähigkeit von 1800 t. Das D. in Tsingtau ist 125 m lang, hat eine lichte Weite von 30 m und eine Tragfähigkeit von 16 000 t.

Fischer.