Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 483

Dunst wird hervorgerufen durch feine Staubteilchen oder durch das Spiel kleiner auf- und absteigender Luftströmungen von verschiedener Dichte bei trockener Witterung. Gelegentlich entsteht er auch durch ausgedehnte Brände und verrät dies durch seinen brenzlichen Geruch. Am bekanntesten ist sein Auftreten in Verbindung mit dem Harmattan (s.d.) in Togo und Nordkamerun, doch ist er auch in Deutsch - Ost- und Deutsch - Südwestafrika zur Trockenzeit nicht selten. Der D. ist streng zu unterscheiden vom Nebel (s.d.), der eine völlig andere Herkunft besitzt.

Heidke.