Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 490

Ebomassiv, der südwestlichste Teil des Hochlandes von Südadamaua in Kamerun. Es liegt in dem Winkel zwischen Sanaga und Mbam - Nun und fällt nach Westen und wohl auch nach Osten ziemlich steil ab. Der Abfall nach Süden ist allmählich, die zum Sanaga streichenden Höhen sind nur etwa 600 m hoch, und der Übergang zu den nördlichen Hochländern ist noch ziemlich unbekannt. Das E. stellt ein wildes, unwirtliches Gebiet dar, das von tief eingeschnittenen Flüssen durchfurcht ist und daher teilweise unbewohnt und zur Völkerscheide zwischen Sudan- und Bantustämmen geworden ist. Die Hänge sind mit Urwald bedeckt, in den oberen Gebieten herrscht Grasland vor.

Passarge - Rathjens.