Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 521

Einhufer, pferdeartige Säugetiere, Equidae, mit nur je einer, durch einen Huf geschützten Zehe an jedem Fuße, mit einer Nackenmähne, langen Haaren am Schwanzende, mit einem Paar warzenartiger Hautverdickungen an den Vorderfüßen, bei den echten Pferden auch an den Hinterfüßen und mit 6 Schneidezähnen im Ober- und Unterkiefer. Man unterscheidet eine Gattung Equus mit 3 Untergattungen, Equus, die Wildpferde, jetzt nur in Mittelasien vorhanden, Asinus, Wildesel, in Mittel- und Vorderasien, Arabien und Nordostafrika, und Zebras, Hippotigris, vom Somalilande nach Süden bis zum Kaplande, nach Westen bis zum Kagera und dem südlichen Kongogebiete, und in Südwestalrika nach Norden bis Angola verbreitet (s. Wildesel und Zebra).

Matschie.