Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 524

Eintagsfliegen oder Ephemeriden, Insekten mit langen, dünnen Schwanzfäden und meist netzartig gegitterten Flügeln. Ihre Larven leben im Süßwasser und gehen ohne Puppenruhe in den ausgebildeten Zustand über. Die ausgebildeten Tiere nehmen keine Nahrung mehr auf, gehen vielmehr nach der Ablage der Eier (ins Wasser) zugrunde (daher der Name). Die E. sind zwar hauptsächlich in den nördlichen, gemäßigten Gebieten zuhause. Einzelne Arten fand man aber auch in unsern afrikanischen Kolonien.

Dahl.