Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 543 f.

Eisenbahnfahrkarten dienen wie in der Heimat auf den Schutzgebietsbahnen als Ausweis für die Berechtigung zur Mitfahrt und werden in ähnlicher Form wie in der Heimat hergestellt. Wer bei der Fahrt keine gültige E. vorweisen kann, hat für die zurückgelegte, unter Umständen für die ganze vom Zug zurückgelegte Strecke den doppelten Fahrpreis zu bezahlen. Näheres hierüber bestimmt der Tarif. Auch für Hunde, die von Reisenden mitgeführt werden, sind E. zu lösen. Die E. gelten nur für den Zug, für den sie gelöst sind. Auf den Schutzgebietsbahnen werden vielfach die E. vom Zugführer im Zuge ausgestellt und verkauft; es sind dann. statt der Fahrkarten "Fahrscheine", die im übrigen jenen gleichwertig sind.