Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 549

Eisenholz, Gesamtbezeichnung für besonders schwere und harte Hölzer. In Kamerun versteht man darunter das Holz von Lophira alata, eines großen, im dortigen Küstenwald, in Togo und im Seegebiet nicht seltenen Baumes aus der Familie der Ochnaceen. Das dunkelbraune bis dunkelkarminrote Holz ist schwerer als Wasser und zeigt auf dem Querschnitt feine, etwas wellige Linien, in denen die als helle Fleckchen erscheinenden Gefäße liegen. Das Holz wird in Kamerun viel verwandt und für Brückenbelag, Treppenstufen und Innendekoration empfohlen. Abb. s. Nutzhölzer.

Büsgen.