Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 575

Erongogebirge. Das E. bildet das äußerste, den Sockel des Hererolandes (Deutsch -Südwestafrika) hoch überragende Massiv. Westlich vom 16. Grad ö. L. und nördlich von 22° s. Br. erhebt es sich als gewaltiges Hochland zwischen dem oberen Khanflusse (s.d.) und dem Eisib (s.d.) oder Omarururivier zu einer Meereshöhe von mindestens 1500 m. Das wenig zugängliche Hochland ist als die Heimat umherstreifender Bergdamara bekannt. Neuerdings hat man im Erongogebirge Zinnerze (s.d.) gefunden, die sich weit nach Westen erstrecken.

Dove.