Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 600

Fangheuschrecken oder Mantiden, Insekten mit beißenden Mundwerkzeugen, fünfgliedrigen Tarsen und unvollkommener Verwandlung. Die Vorderbeine sind stark verlängert und bilden einen Fangapparat (Beispiel: Pseudocreobotra wahlbergi aus Deutsch-Ostafrika, Tafel 67/68 Abb. 5). Der Kopf mit den großen Augen ist, zum Erspähen der Beute, sehr beweglich. F. gibt es fast überall in unsern Kolonien, nur auf den kleineren ozeanischen Inseln mögen sie fehlen.

Dahl.