Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 605 f.

Feldspur, Spurweite von 0,60 m der Feldeisenbahnen (s.d.), die von der deutschen Heeresverwaltung in leichter Bauart für vorübergehende militärische Zwecke, insbesondere unter der Bedingung raschester Ausführung, hergestellt und vorrätig gehalten werden. In den deutschen Schutzgebieten ist die F. außer bei Klein- und Feldbahnen angewendet worden in Deutsch- Südwestafrika bei der Otavi - Eisenbahn (s. Eisenbahnen IV b) und der Staatsbahn Swakopmund - Windhuk (s. Eisenbahnen IV a) bei letzterer ist sie auf der Strecke Karibib - Windhuk später in Kapspur (s.d.) umgebaut worden, während der Betrieb auf der Strecke Swakopmund - Karibib, für den durchgehenden Verkehr völlig eingestellt wurde.

Baltzer.