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Feniinseln, bei den Eingeborenen Neumecklenburgs und benachbarter
Eilande
allgemein Anir genannt, auf den Karten auch
als St. Jan,
St. John, Wuneram, Wonneram,
Bournandinseln angegeben, Gruppe
von 2 größeren, bewohnten Inseln östlich von Süd -Neumecklenburg im Bismarckarchipel (Neuguinea). Die westliche Insel,
Ambitle oder Bálim, erreicht im Neasberg 562 m Höhe; sie besteht in der
Hauptsache aus Andesit; Basalt
steht
in der Umgebung des Geisers Balamusson an, der bei seinen Ausbrüchen das
heiße Wasser 14 m hoch auswirft. Auch sonst finden sich Heiße Quellen. Im Osten steht gehobener
Korallenkalk
an. Aus solchem und Andesiten setzt sich auch die östliche Hauptinsel
Babásse zusammen, die Höhen bis 266 m erreicht. Eine Chinesenstation
befindet
sich auf der Babásse im N vorgelagerten kleinen Insel Balum. Die Inselgruppe wurde 1908 vom "Planet"
vermessen
(Deutsche Seekarte Nr. 545, Karton). Die Inseln gehören zum
Verwaltungsbezirk
der Station Neumecklenburg - Süd mit dem Sitz in
Manatanai
(s.d.), sie sind in die Organisation einbezogen, und die Eingeborenen
entrichten Kopfsteuer.
Sapper.
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