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Feuchtigkeit. Gegeben sind die F.sverhältnisse eines Ortes durch den
Gehalt der Luft an Wasserdampf, die Bewölkung wie
die Menge und Häufigkeit der festen und flüssigen Niederschläge (s.d.). Zur Charakterisierung
der Luft - F. dienen die absolute F. oder der Dampfdruck (Gewicht des
Wasserdampfes in Gramm in 1 cbm Luft) und die relative F. (mit 100
multiplizierter
Quotient der vorhandenen Dampfmenge durch die höchste bei der
herrschenden
Temperatur mögliche). Die absolute F. wächst bei gleicher relativer F.
mit der Temperatur, und zwar schneller als diese. Die relative F. nimmt
im allgemeinen nach dem Innern des Landes zu ab, sehr geringe bis zu 4%
hinab ist in Nord-Togo und Deutsch-Südwestafrika
gemessen. Sehr hoch ist die relative F. in nebelreichen und wolkigen
Gegenden.
Der tägliche Gang der relativen F. ist umgekehrt wie der der Temperatur, die geringste tritt meist in den
Mittagsstunden,
die höchste am frühen Morgen ein. Gemessen werden beide F. jetzt meist
durch die Ablesung an einem trockenen und einem befeuchteten
Thermometer;
die relative allein kann auch an einem Haarhygrometer abgelesen werden.
Heidke.
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