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Fischdampfer, sehr seetüchtige, verhältnismäßig kleine (25 - 40 m
lange)
Dampfschiffe zur Ausübung der Seefischerei
(s. Fischerei). Sie sind darauf
eingerichtet,
ihren Fang entweder frisch geschlachtet und
mit von Hause mitgenommenem, klein gemahlenem Eis
verpackt oder auch (selten) in durchlöchertem, mit dem Außenwasser in
Verbindung stehendem Eschbehälter lebend längere Zeit 10 - 20 Tage -
aufzubewahren,
bis er gelandet wird. Die größeren F. haben Maschinen bis zu 450 PS, die
ihnen eine Fahrt von 10 - 11 Seemeilen verleihen. Die Einrichtung eines
neueren F. zeigt die Tafel 58. Seefischerei mit F.
wird an den Küsten
Afrikas heute nur vor Marokko - von Engländern, Franzosen, Deutschen -
und an den Küsten der Kapkolonie betrieben. Erstere bringen ihre Fänge
an europäische Fischmärkte, letztere in kapländische Häfen, besonders
nach Kapstadt und Natal. Es ist wahrscheinlich, daß die Fischerei mit
F. auch an den Küsten der deutschen westafrikanischen Kolonien,
insbesondere von Deutsch-
Südwestafrika
aus, Erfolg haben würde. S.a. Fischerei.
Lübbert.
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