Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 663

Freilassung, im römischen Recht eine bestimmte förmliche Handlung, durch die ein Sklave die Rechtsstellung eines Freien erhielt. In den Schutzgebieten ist die Freilassung eines Haussklaven an keine Form gebunden; sie kann jederzeit erfolgen, jedoch wird durch sie die Unterhaltspflicht gegenüber alten oder kranken Sklaven nicht aufgehoben. Im übrigen s. Sklaverei.

Gerstmeyer.