Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 675

Gabun, Name einer breiten, trichterförmigen Bucht im Süden der neuen Kamerungrenze, die man früher für die Mündung eines großen Stroms hielt, die sich aber als ein Ästuar herausstellte, in das nur ein ganz kurzer Küstenfluß mündet. Es ist der Komo mit dem Mbei, die beide in ihrem Oberlauf dem südwestlichen Teil von Neukamerun angehören. Von Süden münden einige kleine Flüsse, der Rembone ist der bedeutendste. Das G.ästuar hat eine gute Einfahrt und bietet einer ganzen Flotte einen sicheren Hafen. An der nördlichen Küste liegt die Stadt Libreville, die Hauptstadt der französischen Kolonie G.

Passarge - Rathjens.