Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 679 f.

Gasa, Ort in Neukamerun, am Libumbi, einem linken Nebenfluß des Kadei, gelegen. Er besteht aus der Station, die auf einem Hügel gelegen ist, und mehreren Dörfern, die in der Nähe liegen. Alles in allem gehören etwa 1000 Seelen zu dem Orte. Viele Baia (s.d.) der Umgebung sollen früher französisches Gebiet verlassen haben und auf deutsches Gebiet übergesiedelt sein. Zimmermann traf überall in der Gegend auf verlassene Siedelungen. G. liegt im Grasland und ist mit Carnot. (s.d.) und Baturi (s.d.) durch Straßen verbunden.

Passarge - Rathjens.