Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 680 f.

Gazellehalbinsel, die nach, dem deutschen Schiff "Gazelle" (s.d.) benannte nordöstliche Halbinsel Neupommerns (s.d.), im. Bismarckarchipel (Deutsch-Neuguinea). Die G. ist durch die Weite- und die Offene Bucht vom Hauptkörper der Insel abgeschnürt. Sie ist von den ca. 1500 m hohen Bainingbergen durchzogen und hat eine Reihe von zum Teil tätigen Vulkanen im Osten an der Blanchebucht. Hier ist auch die Hauptstadt Deutsch - Neuguineas, Rabaul (s.d.), gelegen. Die G. ist Sitz der Hauptfirmen des Bismarckarchipels (s.d. und Tafel 34).