Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 681

Gbéle, auch Kpéle, zwischen dem oberen Haho und dem oberen Schio gelegene, an das zentrale Togogebirge angelehnte Landschaft im Verwaltungsbezirk Misahöhe, welche 16 Dörfer umfaßt. Plehn hat gefunden, daß G. und Nuatjä eine gemeinsame Fetischsprache besitze n; er nimmt an, daß es sich um eine alte Stammessprache beider Volksstämme handelt. Hier hegt jedoch ein Irrtum vor; die von Plehn in G. entdeckte Fetischsprache ist nur, eine Jewesprache (s. Jeweorden). Die G.leute gehören dem Ewestamm an.

v. Zech.