Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 698

Gelei, vulkanischer Berg in Deutsch-Ostafrika, am Südostrande des Magad (s.d.). Er ist 2942 in hoch. Die Formen der Gipfelregion weisen Reste von Kraterbildungen auf. Hier findet sich unregelmäßig verteilter Wald, zum Teil aus Bambus bestehend. Kleine Sümpfe und Teiche treten auf, einige Quellen entspringen, versiegen aber bald. Früher saßen hier 3 Massai. Die tieferen Hänge des G., besonders nach S zu, sind mit sehr zahlreichen parasitären Kratern bedeckt, von Dornbusch und Grassteppe bekleidet.

Uhlig.