Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 709

Gerbstoffextrakte, die wässerigen, eingedickten Auszüge aus verschiedenen, gerbstoffhaltigen Pflanzenteilen. Sie werden zum Teil schon im Verbreitungsgebiet des Rohstoffes hergestellt und bilden bei manchen Sorten die einzige Handelsform, so beim Gambir und Catechu, und zum Teil beim Kino, Quebracho und der Mangrove (s. Farbstoffe und Gerbpflanzen). Zum größeren Teil werden die G. aber in der einheimischen Industrie aus den importierten Rohstoffen hergestellt.

Voigt.