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Gobabis, Ort im Osten Deutsch-Südwestafrikas, im Kalaharivorlande (s.
Tafel 73) unter 221/20
s. Br. am Schwarzen Nosob (s. Tafel 153) gelegen.
Die Meereshöhe beträgt 1400 m. G. war der Mittelpunkt des Stammes der
Geikaushottentotten, nach ihrem Häuptling auch Amraalhottentotten (s. Hottentotten) genannt. Eine Missionsstation
ist 1855 von der Rheinischen
Missionsgesellschaft (s.d.) begründet worden,
ging indessen später, im Jahre 1865, wieder ein. Nach einem 1876
unternommenen
Versuch, sie wieder ins Leben zu rufen, ist sie abermals aufgegeben
worden.
G. ist der Hauptort des gleichnamigen, bis an die britische Grenze sich
erstreckenden Verwaltungsbezirks. G. hat ein Zollamt, ein Postund ein
Telegraphenamt, eine Kompagnie der Schutztruppe, eine Station der
evangelischen
Mission und auch eine Station der
katholischen
Mission. Niederschlagstabelle s. Deutsch-Südwestafrika.
Dove.
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