Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 744 f.

Goldschakal, Schabrackenschakal, Canis mesomelas, ein fuchsartiger Schakal, mit schwarzer, silbergrau gesprenkelter Schabracke auf dem Rücken und ziemlich langem, buschigen Schwanze. Er ist in Deutsch- Südwestafrika in mehreren Rassen, die sich gebietsweise ersetzen, vorhanden, kommt in anderen Rassen in Deutsch-Ostafrika vor, ist aber in Togo und Kamerun noch nicht nachgewiesen. Seine Verbreitung reicht an der Ostküste Afrikas bis Abessinien. Die Felle werden in Deutsch - Südwestafrika zu Karossen verarbeitet und dienen in Deutsch - Ostafrika den Eingeborenen als Schmuck.

Matschie.