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Gorilla, Gattung der Menschenaffen.
Der G. unterscheidet sich vom Schimpansen
durch große Nasenlöcher, kurze und dichte, aufrechtstehende
Scheitelbehaarung,
nackte Brust bei ausgewachsenen Tieren, sehr kurze, bis an das zweite
Glied in die Haut verwachsene Zehen und kleine Augen. Die Männchen sind
viel größer als die Weibchen und erreichen eine Länge von 2 m in manchen
Gegenden. Man kennt sie aus den Urwaldgebieten von Kamerun,
aus dem nördlichen und östlichen Kongogebiet, aus dem französischen Kongo, den westlichen Uferländern des Tanganjika und den Vulkangebieten am Kiwusee in Deutsch - Ostafrika. Aus Kamerun sind bisher 6 Rassen beschrieben worden: G. diehli vom Gebiet der
Zuflüsse des Kreuz - Flusses, G. matschiei von Jaunde, G. zenkeri von Bipindi, G. Jacobi
vom oberen Dscha, G. hansmeyeri vom Dume, G. schwartzi vom Sanga; sie unterscheiden sich durch die Färbung des
Scheitels, Rücken und der Gliedmaßen und die Form des Schädels. Vom
Sabinjovulkan
nördlich des Kiwusees ist ein schwarzer Gorilla, G. beringei bekannt.
Matschie.
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