Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 769

Guangvölker, eine in Togo und der englischen Goldküstenkolonie verbreitete Völkergruppe. In Togo gehören ihr an die Bewohner der Landschaften Kunja (s.d.), Kratschi (s.d.), Tschangboröng (s.d., nördlich anschließend an Kratschi), Atjuti (s.d.) und Anjanga (s.d.). Ferner ist ihr zuzuzählen die Bevölkerung des Gondja- (Ngbangje-) Reiches (s. Gondja). Die Sprache der G. ist nach Westermann nahe verwandt mit Tschi (s. Asante und Tschisprache).

Literatur: J. G. Christaller, Die Volta- Sprachen -Gruppe in Zeitschr. f. afr. Spr. 1887/88.

v. Zech.