Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band I, S. 774

Gurken in denselben Abarten, wie sie in Deutschland auf den Markt kommen, sind den Eingeborenen unserer tropischen Schutzgebiete unbekannt, dagegen kultivieren sie allgemein sowohl in Afrika 'wie in Neuguinea eine nahe Verwandte der Cucmis sativa, die C. melo v. agrestis, die gewöhnlich Gurkenmelone, in der Suahelisprache Tango genannt wird und der Gurke im Geschmack sehr ähnlich ist. Von ihr gibt es zahlreiche Varietäten, in Usambara allein 9 - 10, die bald rund, bald abgeplattet, bald elliptisch oder birnenförmig sind. In den Gemüsegärten der Europäer in unseren Kolonien finden sich auch die echten G., häufiger noch die japanischen Kletter - G., die sich für die Tropen besonders empfehlen.

Volkens.