Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 1

Haarsterne oder Crinoiden, Stachelhäuter (s.d.) mit gegliederten Armen, von denen ein Teil mehr nach unten gerichtet ist und zum Anklammern dient (Beispiel: Selenemetra finschi von Neuguinea, Tafel 191/92 Abb. 4). Sie leben im Meere, und zwar besonders in großen Tiefen. Von den nicht gestielten Formen kommen einige aber auch in flacheren Teilen vor, wenig außerhalb des Korallenriffs, und werden in der Nähe der Küsten unserer Südseekolonien häufig gefunden. Dahl.