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Haho, Fluß in Togo, welcher bei Ssodo
(Landschaft Akposso) im zentralen Togogebirge (s.d.) entspringt und das dem
Togogebirge
östlich vorgelagerte Inselbergland durchfließt, aus dem ihm zahlreiche
Wasserläufe zugehen. Er schlägt nach dem Verlassen der
Inselberglandschaft
eine südöstliche Richtung ein bis zur Einmündung des Joto,
der ihm von einem nördlich Nuatjä bei Agbatitoë gelegenen Plateau
zugeht.
Von der Einmündung des Joto ab fließt der H. in zahlreichen kleinen
Windungen
in südlicher Richtung bis zu seiner Einmündung in den Togosee.
Bei Hahote erreicht der H. eine Niederung; diese setzt sich in
nordöstlicher
Richtung bis zum Sumpfgebiet Bado fort; in nordwestlicher Richtung geht
sie in die Niederung des Lili, eines rechten Nebenflusses des H. über, der auf
dem Plateau von Gavlie entspringt. Die Ufer des H. sind durchweg mit
einem
breiteren oder schmäleren Uferwald
bestanden,
der mitunter wertvolle Nutzhölzer
birgt. Beim Aufforstungsgebiet, welches sich westlich Nuatjä,
bei der Mündung des Baloë in den H. befindet, kommt eine Nutzholzart,
die Cynometra megalophyla, in größeren Beständen vor. Der H. ist nur in
seinem untersten Teil 12 km weit für Kanus befahrbar; aber auch dort
sind
Wasserpflanzen dem Verkehr oft sehr
hinderlich. Im Unterlauf beträgt
die durchschnittliche Bettbreite (am Oberrand gemessen) 20 m, in der
Nähe
der Mündung 80 m; die Ufer sind in jenem Teil im allgemeinen 5 m hoch.
Literatur: Frhr. v. Seefried, Bericht über die Untersuchung des
Haho- Flusses.
KolBl. 1904.
v. Zech. |