Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 13

Hamburgische Südsee-Aktiengesellschaft, Hamburg. Die Gesellschaft ist am 13. Nov. 1913 von den Firmen M. M. Warburg & Co. und F. Rosenstern & Co. zu Hamburg, sowie den Herren Otto Thiemer, C. E. Scharf zu Hamburg und Konsul Heinr. Rud. Wahlen zu Rabaul mit einem Kapital von 2 Mill. M gegründet worden, das von den erwähnten Gründern voll übernommen worden ist. - Zweck des Unternehmens ist der Erwerb und der Betrieb von Faktoreien und Plantagen, sowie Bergbau auf den Südseeinseln einschließlich Neuguinea, der Betrieb von Handel und Schiffahrt jeglicher Art, insbesondere in der Südsee und zwischen dieser und Hamburg, sowie sonstigen Häfen, und der Betrieb aller hiermit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. - Die Aktien lauten auf Inhaber und sind eingeteilt in 2000 Aktien à 1000 M. - Durch Beschluß der außerordentlichen Generalversammlung vom 17. Dez. 1913 hat die Gesellschaft mit Wirkung vom 1. Jan. 1914 das gesamte Eigentum und den gesamten Betrieb der Forsayth-Gesellschaft m.b.H. zu Hamburg (s. d.) käuflich erworben.

Krauß.