Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 16

Hanang, auch Ngurue, Gurue oder Gurui genannt, Vulkankegel in Deutsch- Ostafrika, am Fuß der Ostafrikanischen Bruchstufe (s.d.) unter 4° 4' s. Br., 3402 m hoch. Viele Bäche entspringen auf seinen Flanken, ohne, außer nach starken Regen, den Fuß zu erreichen. Der einstige Krater ist durch Erosion, besonders nach Süden zu, stark zerschnitten. Die oberen östlichen Hänge sind mit Höhenwald bedeckt.

Literatur: C. W. Werther, Die mittleren Hochländer des nördlichen D.-0. Bln. 1898. F. Jaeger, Das Hochland der Riesenkrater. I u. II (m. Karten). Mitt. a. d. d. Schutzgeb. Erg. -H. 4, 1911 u. Erg. -H. 8, 1913. - E. Obst, Der ö. Abschnitt der großen ostafr. Störungszone. Mitt. Geogr. Ges. Hmbg. 1913. 0. E. Meyer, Der Gurue- Berg usw. Österr. Alpenztg. 1912.

Uhlig.