Deutsches Kolonial-Lexikon (1920), Band II, S. 52

Heartwater oder Veldt-sickness, eine in einigen Gegenden Transvaals vorkommende Rinderkrankheit, deren auffälligstes Symptom in der Anfüllung des Herzbeutels mit einer farblosen gelblichen Flüssigkeit besteht. Die Krankheit wird durch eine Zecke (Amblyomma hebraeum) übertragen (s. Zecken) und nur in gewissen Gegenden, und zwar auf höher gelegenen Weiden, vornehmlich zur Sommerszeit, beobachtet. Außer bei Rindern kommt H. auch bei Schafen und Ziegen vor. Bemerkenswert ist, daß die Kaffernziege und das Fettschwanzschaf gar nicht, das persische Schaf nur wenig empfänglich dafür ist.

v. Ostertag.